Konflikte im Gesundheitsbereich sind aufgrund der starren hierarchischen Strukturen und multiprofessionellen Tätigkeiten nicht selten eine Herausforderung für die Mitarbeitenden. Gerade im multiprofessionellem Umfeld des Anästhesisten und Intensivmediziners stören Konflikte den reibungslosen Ablauf der Patientenversorgung und führen dadurch auch zu einer Verschlechterung der Patientenversorgung. Durch die hohen Betriebskosten (eine Minute "OP-Zeit" kostet etwa 20€) kommt es bei konfliktbedingten Verzögerungen des Ablaufes rasch zum Anfall hoher - und vor allem unnötiger - Kosten.

Ausgehend von meiner Ausbildung und Tätigkeit als interner Konfliktbeauftragter an der MedizinUniversität Wien - auch vor dem Hintergrund des Qualitäts- und Risikomanagements - habe ich mit einer Ausbildung als Mediator nach dem ZivilMedG begonnen und diese 2016 abgeschlossen. Im Rahmen meiner umfangreichen Tätigkeiten an der Medizinuniversität Wien konnte ich auch weitreichende Kompetenzen zum Umgang mit Konflikten - gerade in kritischen Ablaufbereichen sammeln.

Meiner Erfahrung nach, sollte gerade in Zeiten in denen durch Verdichtung von Arbeitsabläufen, Personaleinsparungen und Neuverteilung von Aufgabenbereichen einem proaktiven Konfliktmanagement ausreichend viel Raum / Ressourcen zugeordnet werden. Wird das verabsäumt, so verbrauchen die dadurch entstandenen bzw entstehenden Konflikte unverhältnismäßig mehr Mittel.

Durch meine Mitarbeit in der medicolegalen Arbeitsgruppe unserer Klinik und Aufarbeitung der Reklamationsfälle (30 000 Operationen/Jahr) konnte ich auch umfangreiche Erfahrungen in der Bearbeitung von Patientenbeschwerden sammeln. Da etwa 70% aller anhängigen Gerichtsverfahren mit Patienten durch Mängel in der Kommunikation verursacht sind zahlt sich auch hier jedenfalls eine proaktive Bearbeitung von potentiellen Konflikten aus.

Für eine Mediation mit anderen Konflikten kann ich Ihnen die Seite https://www.key2solution.com empfehlen.